Vermietung2021-09-30T13:39:17+00:00

REISEMOBILVERMIETUNG 2021

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Anmietung eines Wohnmobils
Gültig ab 04.06.2021

1. Anzuwendendes Recht, Stellung des Kunden Vertragsinhalt
1.1 Gegenstand des Vertrages ist ausschließlich die mietweise Überlassung des
Wohnmobils. Der Vermieter schuldet keine Reiseleistungen, insbesondere keine
Gesamtheit von Reiseleistungen.
1.2 Zwischen Vermieter und dem/den Mieter(n) kommt im Buchungsfall ein
Mietvertrag zustande, auf den ausschließlich deutsches Recht und zwar in erster
Linie die Bestimmungen dieses Vertrages, hilfsweise die gesetzlichen Vorschriften
über den Mietvertrag Anwendung finden. Mehrere Mieter haften als
Gesamtschuldner.
1.3 Die gesetzlichen Bestimmungen über den Pauschalreisevertrag, insbesondere
der §§ 651a-1 BDB finden auf das Vertragsverhältnis weder direkt noch
entsprechend Anwendung. Der Mieter gestaltet seine Fahrt selbst und setzt das
Fahrzeug eigenverantwortlich ein.
1.4 Bestandteil des Mietvertrages ist auch die vom Mieter und Vermieter vollständig
auszufüllende und zu unterschreibende Übernahme- und Rücknahmebescheinigung.
2. Mindestalter; Führerschein
2.1 Das Mindestalter des Mieters und der Fahrer beträgt 21 Jahre.
2.2 Führerschein Klasse 3 für alle Modelle.
Klasse B für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3.500 kg und
Klasse C1 von mehr als 3.500 kg Gesamtgewicht.
Fahrer mit Führerschein der Klassen B und C1 müssen mind. 1 Jahr im Besitz der
Fahrerlaubnis sein.
3. Mietpreise, Versicherungen, Fahrzeuggruppen
3.1 Als Mietpreis gelten grundsätzlich die Preise aus der bei Vertragsabschluß
jeweils gültigen Preisliste, sofern nicht ein besonderer Preis vereinbart ist und die
Mietpreisvereinbarung nicht auf einem offensichtlichen Irrtum beruht. Bei der
Preiserrechnung werden die unterschiedlichen Saisonzeiten berücksichtigt.
3.2 Die Mietpreise beinhalten:
Teilkasko-Versicherung mit € 1.500,– Selbstbeteiligung pro Schadensfall,
Vollkasko-Versicherung mit € 1.500,– Selbstbeteiligung pro Schadensfall,
Haftpflichtversicherung gegenüber Dritten mit unbegrenzter Deckung für Sach- und
Vermögensschäden, für Personenschäden max. 8 Mio €
Schutzbriefleistungen, unbegrenzte Kilometer, Wartungsreparaturen, die während
der Mietzeit anfallen, soweit diese nicht auf unsachgemäße Nutzung zurückzuführen
sind.
Kraftstoff- und Betriebskosten gehen zu Lasten des Mieters.
3.3 Die Fahrzeuge werden voll aufgetankt übergeben und müssen vollgetankt
zurückgebracht werden. Anderenfalls fällt zusätzlich zu den Kosten für die
Tankfüllung eine Betankungsaufwandpauschale von € 15,– brutto zzgl. € 0,20 brutto
pro Liter an.
3.4 Die Tagespreise werden je angefangene 24 Stunden berechnet. Gemäß der
jeweils gültigen Preisliste ist die vorgegebene Mindestmietdauer während bestimmter
Reisezeiten zu beachten. Bei jeder Anmietung wird eine einmalige Service-
Pauschale berechnet.
Die Mietpreise gelten stets ab Vermiet-Station bis zur Rücknahme durch die Vermiet-
Station. Einwegmietungen sind nur auf Anfrage und gegen Gebühr möglich. Bei
Rücknahme nach der schriftlich vereinbarten Zeit berechnen wir pro angefangene
Stunde € 25,– (höchstens jedoch für jeden verspäteten Tag den Gesamttagespreis)
und geben an Sie eventuelle Schadenersatzansprüche weiter, die der
Nachfolgemieter oder andere Personen uns gegenüber wegen einer verspäteten
Fahrzeugübernahme geltend machen. Es besteht generell kein Einverständnis des
Vermieters mit der automatischen Umwandlung in ein Mietverhältnis auf
unbestimmte Zeit bei fortgesetztem Gebrauch.
3.5 Bei Fahrzeugrückgabe vor Ablauf der vereinbarten Mietzeit ist der volle
vertraglich vereinbarte Mietpreis zu zahlen, es sei denn, das Fahrzeug kann
anderweitig vermietet werden.
3.6 Der Mieter haftet für alle im Zusammenhang mit der Nutzung des Fahrzeugs
anfallenden Gebühren, Abgaben, Bußgelder und Strafen für die der Vermieter in
Anspruch genommen wird, es sei denn, sie sind durch Verschulden des Vermieters
verursacht worden.
3.7. Die Anmietung erfolgt immer zu einer Fahrzeuggruppe (Preisgruppe) und nicht
für einen bestimmten Fahrzeug-Typ.
4. Reservierung, Rücktritt, Umbuchung
4.1 Wohnmobilreservierungen sind nur nach schriftlicher Bestätigung durch den
Vermieter und ausschließlich für Fahrzeuggruppen, nicht für Fahrzeugtypen,
verbindlich.
4.2. Nach Erhalt der schriftlichen Reservierungsbestätigung (Mietvertrag) ist
innerhalb von 14 Tagen die im Vertrag vereinbarte Anzahlung zu leisten. Die
Reservierung ist dann für beide Seiten verbindlich. Bei Nichteinhaltung dieser Frist ist
der Vermieter nicht mehr an die Reservierung gebunden. Der restliche Mietpreis ist
bis spätestens 10 Tage vor Mietbeginn fällig.
4.3 Bei Rücktritt von der verbindlichen Reservierung durch den Mieter werden
folgende Stornogebühren fällig:
bis zu 50 Tage vor Reiseantritt 10 % des Mietpreises;
vom 49. bis 15. Tag vor Reiseantritt 50 % des Mietpreises;
ab 14. Tag 80 % des Mietpreises;
am Tag der Abholung oder bei
Nichtabnahme des Fahrzeuges 95 % des Mietpreises inklusive
Servicepauschale.
Dem Mieter steht es frei nachzuweisen, dass kein oder ein geringerer Schaden
entstanden ist.
4.4 Die dem Mieter bestätigte Reservierung kann von diesem bis spätestens 30 Tage
vor dem vereinbarten Mietbeginn umgebucht werden, soweit freie Kapazitäten
vorhanden sind. Hierfür wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von € 50,– pro
Umbuchung berechnet. Eine eventuell anfallende Stornogebühr wird immer von der
ersten bestätigten Reservierung ausgehend berechnet. Spätere Umbuchungen sind,
soweit überhaupt möglich, nur nach Rücktritt zu den Bedingungen unter Ziffer 4.3
und anschließender Neubuchung möglich.
5. Zahlungsbedingungen, Kaution
5.1 Die Kaution von € 1.500,– muss bei Fahrzeugübergabe in bar hinterlegt werden.
Bei kurzfristigen Buchungen / weniger als 21 Tage bis zum Anmietdatum) werden
Kaution und voraussichtlicher Mietpreis sofort fällig.
5.2 Die Kaution wird bei ordnungsgemäßer Rückgabe des Fahrzeuges und nach
erfolgter Mietvertragsendabrechnung vom Vermieter zurückerstattet. Die
Selbstbeteiligung bei Schäden (siehe 6.1.) wird bei Rückgabe des Fahrzeuges mit
der Kaution verrechnet.
Alle anfallenden Extras werden zusätzlich zur Selbstbeteiligung berechnet und sofort,
zur Rückgabe, fällig.
5.3 Kommt der Mieter mit seinen Zahlungspflichten in Verzug, werden Verzugszinsen
nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen erhoben. Der Mieter kann einen
geringeren Verzugsschaden nachweisen.
6. Haftung, Vollkaskoschutz
6.1 Schäden, die während der Mietzeit bei vertragsgemäßer Nutzung entstehen, trägt
der Mieter.
Bei Vollkaskoschäden bis zu € 1.500,– /Teilkaskoschäden bis zu € 1500,– pro
Schadensfall. Diese Selbstbeteiligung kann nicht ausgeschlossen werden.
6.2 Die Haftung des Mieters ist auch bei von ihm zu vertretenden Schäden auf die in
Ziffer 6.1 genannten Höchstbeträge beschränkt. Davon ausgenommen ist
Mietausfall.
6.3 Zur Vermeidung einer Kostenerhöhung durch die Schadensfeststellungskosten
legt der Vermieter dem Mieter bei Unfallschäden auf Verlangen zunächst
Musterrechnungen für entsprechende Schäden vor.
6.4 Bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Verursachung des Schadens,
insbesondere bei alkohol- oder drogenbedingter Fahruntüchtigkeit entfällt die
Haftungsbeschränkung. Das Gleiche gilt für Schäden, die durch Nichtbeachtung des
Zeichens 265 (Durchfahrtshöhe) gemäß $ 41 Abs. 2 Ziff. 6 StVO (bzw. vergleichbarer
Regelungen im Ausland) verursacht werden, für durch Nichtbeachtung der
Gesamthöhe des Fahrzeuges verursachte Schäden an Dach und/oder Alkoven oder
für durch Nichtbeachtung der Gesamtbreite des Fahrzeuges verursachte Schäden an
der Markise.
6.5 Hat der Mieter Unfallflucht begangen oder seine Pflichten gemäß Ziff. 8 dieser
Bedingungen verletzt, so haftet er ebenfalls voll, es sei denn, die Verletzung hat
keinen Einfluss auf die Feststellung des Schadenfalles gehabt. Der Mieter haftet
ebenso unbeschränkt für alle von ihm zu vertretenden Schäden, die bei der Nutzung
durch einen nicht berechtigten Fahrer (Ziff. 9) oder zu verbotenem Zweck (Ziff. 10)
durch das Ladegut oder durch unsachgemäße Behandlung des Fahrzeuges
entstanden sind. Im Übrigen bleibt es bei der gesetzlichen Haftung.
6.6 Der Mieter haftet für sämtliche von Dritten gegenüber ihm bzw. dem Vermieter
geltend gemachten Schäden, die der Mieter Dritten während der Nutzung des
Mietgegenstandes zugefügt hat.
7. Rücknahmeprotokoll, Mängelanzeige, Abtretungsverbot
7.1 Nach Mietbeginn festgestellte Mängel am Mietfahrzeug oder seiner Ausstattung
hat der Mieter unverzüglich dem Vermieter, spätestens jedoch bei der Rückgabe des
Fahrzeuges anzuzeigen.
7.2 Der Mieter kann Ansprüche jedweder Art nicht geltend machen, wenn die solche
Ansprüche begründeten Mängel nicht im Rückgabeprotokoll schriftlich und detailliert
festgehalten sind.
8. Verhalten bei Unfällen
8.1 der Mieter hat nach einem Unfall, Brand-, Entwendungs- oder Wildschäden sofort
die Polizei und den Vermieter zu verständigen. Gegnerische Ansprüche dürfen nicht
anerkannt werden.
8.2 Der Mieter hat den Vermieter, selbst bei geringfügigen Schäden, sofort
telefonisch zu informieren und unverzüglich, spätestens bei Rückgabe eine
ausführlichen schriftlichen Bericht unter Vorlage einer Skizze zu erstatten.
8.3 Der Unfallbericht muss insbesondere Namen und Anschrift der beteiligten
Personen und etwaiger Zeugen sowie die amtlichen Kennzeichen der beteiligten
Fahrzeuge enthalten.
8.4 Ist die voraussichtliche Schadenshöhe höher als die Eigenhaftung oder besitzt
das Fahrzeug nicht mehr die vollständige Verkehrssicherheit, so ist der Vermieter
unverzüglich vom Mieter zu informieren. Sollte der Wegstreckenzähler des
Fahrzeuges versagen, so ist der Mieter verpflichtet, unverzüglich eine geeignete
Werkstatt aufzusuchen und den Schaden beheben zu lassen.
9. Reparaturen
9.1 Reparaturen, die notwendig werden, um die Betriebs- und Verkehrssicherheit des
Fahrzeuges zu gewährleisten, dürfen vom Mieter bis € 100,– ohne weiteres, größere
Reparaturen nur mit Einwilligung des Vermieters in Auftrag gegeben werden.
9.2 Die Reparaturkosten werden gegen Vorlage der entsprechenden Originalbelege
sowie der ausgetauschten Teile, soweit der Mieter nicht für den Schaden haftet
(siehe Ziff. 6), vom Vermieter erstattet.
9.3 Schadenersatzansprüche für vor Vertragsschluss vorhandene Mängel des
Fahrzeuges, welche der Vermieter nicht zu vertreten hat, sind ausgeschlossen.
10. Berechtigte Fahrer
10.1 Das Fahrzeug darf nur vom Mieter selbst und den im Übergabeprotokoll
angegebenen Fahrern gelenkt werden, sofern diese das festgesetzte Mindestalter
haben und im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis lt. Ziff. 2 sind.
10.2 Der Mieter ist verpflichtet, Namen und Anschrift aller Fahrer, denen er das
Fahrzeug auch nur zeitweise überlässt, festzuhalten und dem Vermieter auf
Verlangen bekannt zu geben. Der Mieter hat für das Handeln des jeweiligen Fahrers
wie für eigenes einzustehen.
11. Verbotene Nutzung
11.1 Dem Mieter ist untersagt, das Fahrzeug zu verwenden: Zur Teilnahme an
motorsportlichen Veranstaltungen und Fahrzeugtests; zur Beförderung von leicht
entzündlichen, giftigen oder sonst gefährlichen Stoffen; zur Begehung von Zoll- und
sonstigen Straftaten, auch wenn diese nur nach dem Recht des Tatortes mit Strafe
bedroht sind; zur Weitervermietung; für sonstige Nutzungen, die über den
vertraglichen Gebrauch hinausgehen, insbesondere auf nicht zum Befahren
vorgesehenen Gelände.
11.2 Das Fahrzeug ist schonend und sachgemäß zu behandeln und jeweils
ordnungsgemäß zu verschließen. Die für die Benutzung maßgeblichen Vorschriften
und technischen Regeln sind zu beachten und die Wartungsfristen einzuhalten. Der
Mieter verpflichtet sich, regelmäßig zu überprüfen, ob sich der Mietgegenstand in
verkehrssicherem Zustand befindet.
12. Übergabe, Rücknahme
12.1 Der Mieter ist verpflichtet vor dem Antritt der Fahrt an einer ausführlichen
Fahrzeug-Einweisung durch den Vermieter teilzunehmen, sowie die Rücknahme
zusammen mit dem Vermieter durchzuführen.
12.2 Übergabe: Montag bis Freitag 15.00 Uhr – 17.00 Uhr; Rücknahme: Montag bis
Freitag 9.00 Uhr – 10.00 Uhr. An Samstagen Übergabe: 12:00 Uhr – 14:30 Uhr;
Rücknahme: 09.00 Uhr – 09.30 Uhr. Sonn- und Feiertagen ist keine Übergabe bzw.
Rücknahme möglich. Übergabe- und Rücknahmetag werden zusammen als ein Tag
berechnet, sofern insgesamt 24 Stunden nicht überschritten werden.
Vor der Rücknahme des Fahrzeuges muss dieses innen einwandfrei vom Mieter
gereinigt werden. Sollte das nicht der Fall sein, werden dem Mieter die Kosten für
anfallende Reinigungsarbeiten (je nach Aufwand, mindestens 150,– €) in Rechnung
gestellt. Falls die Toilette vom Vermieter teilweise oder komplett gereinigt werden
muss, werden dem Mieter € 150,– in Rechnung gestellt. Falls die Toilettenkassette
vom Vermieter teilweise oder komplett entleert bzw. gereinigt werden muss, werden
dem Mieter zusätzliche Reinigungsgebühren in Höhe von 150,– € in Rechnung
gestellt. Die Rücknahme des Fahrzeuges wird durch die Unterschrift auf dem
Rücknahmeprotokoll bestätigt oder nach Vereinbarung.
12.3 Der Vermieter kann die Übergabe des Fahrzeuges vorenthalten, soweit bis die
Fahrzeug-Einweisung erfolgt ist. Hierdurch entstehende Übergabeverzögerungen
und Kosten gehen zu Lasten des Mieters.
13. Ersatzfahrzeug
Kann das gebuchte Fahrzeug vom Vermieter nicht bereitgestellt werden, so behält
sich der Vermieter das Recht vor, ein in Größe und Ausstattung vergleichbares oder
größeres Fahrzeug bereitzustellen. Dadurch entstehen dem Kunden keine
zusätzlichen Mietkosten. Sollte ein kleineres Fahrzeug angeboten und vom Mieter
angenommen werden, so wird die Preisdifferenz zwischen den beiden Fahrzeugen
erstattet. Entstehen durch die Bereitstellung eines größeren Fahrzeuges
Nebenkosten, wie Fähr- und Mautgebühren oder Betriebskosten, so gehen diese zu
Lasten des Mieters.
14. Auslandsfahrten
Auslandsfahrten innerhalb Europas sind möglich. Ost- und außereuropäische Länder
bedürfen der vorherigen Einwilligung des Vermieters und der Beantragung eines
speziellen Versicherungsschutzes. Fahrten in Kriegs- und Krisengebiete sind
verboten.
15. Beschränkung der Haftung
15.1 Die Sachmängelhaftung für Abhilfe- und Mietminderungsansprüche ist maximal
auf dreimal den Tagesmietpreis begrenzt.
16. Ausschlussfrist, Verjährung
16.1 Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Anmietung hat der
Mieter innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Rücknahme des
Fahrzeuges bei der Vermietstation schriftlich anzumelden. Nach Ablauf dieser Frist
können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn kein Verschulden an der
Nicheinhaltung der Frist vorliegt.
16.2 Vertragliche Ansprüche des Mieters, auch solche aus der Verletzung vor-,
nach- und nebenvertraglicher Pflichten durch den Vermieter verjähren in sechs
Monaten nach der vertraglich vorgesehenen Rücknahme. Hat der Mieter solche
Ansprüche geltend gemacht, so ist die Verjährung bis zu dem Tag gehemmt, an dem
der Vermieter die Ansprüche schriftlich zurückweist.
16.3 Die Abtretung von Ansprüchen aus dem Mietvertrag an Dritte, auch an
Ehegatten oder andere Mitreisende, ist ausgeschlossen, ebenso die
Geltendmachung solcher Ansprüche im eigenen Namen.
17. Speicherung und Weitergabe von Personendaten
17.1 Der Mieter ist damit einverstanden, dass der Vermieter seine persönlichen
Daten speichert
17.2. Der Vermieter darf diese Daten über einen zentralen Warnring an Dritte, die ein
berechtigtes Interesse haben, weitergeben, wenn die bei der Anmietung gemachten
Angaben in wesentlichen Punkten unrichtig sind oder das gemietete Fahrzeug nicht
innerhalb von 24 Stunden nach Ablauf der gegebenenfalls verlängerten Mietzeit
zurückgegeben wird oder Mietforderungen im gerichtlichen Mahnverfahren geltend
gemacht werden müssen oder vom Mieter gegebene Schecks nicht eingelöst oder
Wechsel protestiert werden. Darüber hinaus kann eine Weiterleitung der Daten an
alle für die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten und Straftaten zuständigen
Behörden für den Fall erfolgen, dass der Mieter sich tatsächlich unredlich verhalten
hat bzw. hinreichende Anhaltspunkte hierfür bestehen. Dies erfolgt beispielsweise für
den Fall falscher Angaben zur Vermietung, Vorlage falscher bzw. verlustgemeldeter
Personalurkunden, Nichtrückgabe des Fahrzeugs, Nichtmitteilung eines technischen
Defekts, Verkehrsverstößen u.ä.
18. Gerichtsstand
Für alle Streitigkeiten aus oder über diesen Vertrag wird als Gerichtsstand der Sitz
des Vermieters vereinbart.
19. Schlussbestimmungen
Alle Vereinbarungen bedürfen der Schriftform. Sollten einzelne Bestimmungen dieser
Geschäftsverbindungen unwirksam sein oder werden, so hat diese Unwirksamkeit
auf die anderen Punkte keinen Einfluss. Die unwirksam gewordenen Bestimmungen
müssen so umgedeutet werden, dass ihr Zweck in wirksamer Weise erfüllt werden
kann. Zwingende Vorschriften bleiben unberührt und gelten als solche vereinbart.
Der Anmietung eines Wohnmobils liegt ein Mietvertrag zugrunde und keine
gebündelten Leistungen (Reiseveranstaltung).